Schrottimmobilien

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Schrottimmobilien

Wir stellen am Markt zunehmend den unseriösen Verkauf von sogenannten "Schrottimmobilien" fest.

Dubiose Vertriebsfirmen versuchen diese angeblichen "Steuersparimmobilien" unters Volk zu bringen. Beginnen tut das Geschäft meist mit einem "kalten Anruf".

Die Masche: Der Vermittler fragt, ob man nicht Steuern sparen möchte. Als erstes wird eine Vermögensanalyse gemacht um zu prüfen, ob wirklich Steuern gespart werden könnte. Nachfolgend wird der Erwerb einer Immobilie (Meist Eigentumswohnung) empfohlen. Eigenkapital wird nicht benötigt (Alles wird voll finanziert). Die Mieteinnahmen sollen die Zinsen und Tilgung fast komplett abdecken. Nur eine kleine monatliche Zahlung währe fällig. Nach Ablauf der Steuervergünstigung (z.B. Denkmalschutz, 10 Jahre)  kann das Objekt wieder mit großem Gewinn verkauft werden. Der Anleger wird bei den Gesprächen unter druck gesetzt. Schnell handeln, sonst ist die Immobilie weg usw. ! Der Termin beim Notar  wird gemacht. Die Anleger fühlen sich häufig etwas überrumpelt. Auch wird ihnen nicht klargemacht welche weitgehenden Konsequenzen sich aus diesem Geschäft für sie ergeben. Hier sehe ich persönlich auch eine "Mitschuld" bei den Notaren. Diese müssten den Anleger ebenfalls noch mal genau auf die Vertragsbestandteile usw. hinweisen und welche Folgen sich ergeben könnten!

Der Anleger erwirbt bei den Geschäften tatsächlich eine Eigentumswohnung. Allerdings sind diese meist überteuert und oft auch in schlechtem Zustand. Eine Besichtigung wird dem Anleger zwar zugesagt, aber durch die Entfernung und den Zeitdruck wird das aus "gutem Grund" nicht gemacht.

Bei absoluten "Schrottimmobilien" wo größere Kosten schon während der ersten 10 Jahre anfallen, fällt die "Fehlberatung" schon recht schnell auf. Bei manchen Objekten erst viel später, wenn diese nach 10 Jahren verkauft werden sollen. Der angestrebte Verkaufspreis ist am Markt nicht zu erzielen. Den Verkauf zu einem weit aus geringeren Preis lehnt meist die finazierende Bank ab, da der Verkaufpreis nicht die noch offenen Schulden deckt. Der Anleger ist nun in der "Zwickmühle" !

 

Jetzt wird den meisten klar, das sie ein völlig unsinniges Geschäft abgeschlossen haben. Nun müssen viele Anleger jeden Monat draufzahlen.

 

Doch die Rechtsprechnung ist da recht eindeutig. Anlageberater und auch evtl. Verkäufer müssen sich die Falschberatung zurechnen lassen und auf verlangen des Anlegers ihn so wieder zu stellen, als ob er die Immobilie nie gekauft hätte.

 

Fraglich ist jetzt noch, ob es da noch Möglichkeiten gibt, da oftmals Gelder schnell verschoben werden usw. . Wer weiß, wo sich die Vermittler in 10 Jahren aufhalten bzw. wo sich das Geld aufhält. 

 

Um so eher der geschädigte Anleger handelt um so größer sind seine Chancen aus dem "Geschäft" noch mit einem "blauen Auge" rauszukommen.

 

 

 

 

 

 

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Stand:15. Februar 2009